Nikolausgeschenk: ein personalisiertes Kinderbuch zum 6. Dezember
Der Nikolaustag ist das Fest des Staunens. Kinder glauben mit ganzem Herzen daran: Am Abend des 5. Dezember stellen sie ihren Stiefel vor die Tür, lauschen gespannt auf jedes Geräusch und laufen am nächsten Morgen als Erstes nachsehen. Steckt dann ein Buch mit ihrem eigenen Namen darin, wird dieser Moment noch besonderer. Bevor es um das Geschenk geht, lohnt sich aber ein Blick darauf, was dieser Abend eigentlich ist und was in den Stiefel gehört.
Woher der Nikolaustag kommt
Der Tag geht auf den heiligen Nikolaus von Myra zurück, einen Bischof aus dem 4. Jahrhundert. Myra lag in Kleinasien, an der Südküste der heutigen Türkei. Sein Gedenktag ist der 6. Dezember. Um ihn ranken sich viele Legenden. Die bekannteste erzählt von einem armen Mann, der seine drei Töchter nicht verheiraten konnte, und von Nikolaus, der heimlich Gold in das Haus warf, damit die Familie aus der Not kam. Aus dieser Geschichte vom stillen, unerkannten Schenken ist der Brauch entstanden, Kindern in der Nacht auf den 6. Dezember eine Kleinigkeit zu bringen.
Wie gefeiert wird, unterscheidet sich von Familie zu Familie und von Region zu Region. In vielen Häusern bleibt es beim Stiefel vor der Tür. Anderswo kommt der Nikolaus persönlich, im Kindergarten, im Verein oder zu Hause, mit Bischofsmütze, Stab und einem großen goldenen Buch, in dem steht, was die Kinder im Laufe des Jahres erlebt haben. Je nach Gegend hat er einen Begleiter dabei, im Norden oft Knecht Ruprecht, in Bayern und Österreich den Krampus. Viele Familien lassen diese strenge Figur heute bewusst weg.
Was in den Stiefel gehört
Der klassische Inhalt ist klein und vertraut: Nüsse, Mandarinen oder Orangen, Lebkuchen, ein Schokoladen-Nikolaus. Dazu oft eine Kleinigkeit, die nicht viel kostet, etwa Buntstifte, ein Paar warme Socken oder ein kleines Spiel. Der Nikolaustag ist in den meisten Familien bewusst kein zweites Weihnachten. Gerade das macht ihn schön: Es geht um die Überraschung am Morgen, nicht um die Menge.
Ein praktischer Hinweis, den viele erst am Abend bemerken: Ein Hardcover-Buch im Format 21 mal 21 cm passt nicht in jeden Kinderstiefel. Legen Sie es einfach daneben oder lehnen Sie es an den Stiefel. Ein Buch, das neben dem eigenen Stiefel wartet, fällt am Morgen ohnehin als Erstes auf.

Was je nach Alter passt
Zwei bis drei Jahre. Kleine Kinder verstehen den Ablauf noch nicht ganz, aber sie spüren die Vorfreude. Eine fremde Gestalt mit Bart und Stab kann in diesem Alter auch Angst machen. Ein Buch, in dem der Nikolaus freundlich und ruhig ist, hilft, ihn vorab kennenzulernen. Kurze Sätze und wenige Seiten reichen völlig.
Vier bis sechs Jahre. Das ist das Alter, in dem der Nikolaus am meisten zaubert. Die Kinder putzen ihre Stiefel selbst, lernen Nikolauslieder im Kindergarten und fragen, woher er ihren Namen kennt. Genau hier passt ein Buch, in dem das eigene Kind der Held ist, besonders gut.
Sieben bis acht Jahre. Manche Kinder fangen an zu zweifeln, andere glauben noch fest daran. Ein persönliches Buch funktioniert in beiden Fällen, weil es nicht vom Glauben an den Nikolaus abhängt. Es bleibt eine Geschichte über das Kind selbst, und viele Kinder lesen sie in diesem Alter schon allein.
Warum ein personalisiertes Buch zum Nikolaus passt
Der Nikolaus ist für sein großes Buch bekannt, in dem steht, was die Kinder im Jahr getan haben. Ein Kinderbuch, das eigens für dieses eine Kind gemacht wurde, mit seinem Namen und seiner Geschichte darin, knüpft direkt an diese Tradition an. Kinder sind oft verblüfft, dass der Nikolaus ihren Namen schon kannte. Wie so ein Buch aussieht, mit dem Nikolaus und Engel Marie als Begleitern, zeigt unsere Seite zum personalisierten Nikolausbuch.
Bei MeinEigenesBuechlein zieht sich der Name des Kindes durch jede Seite der Geschichte. Sie wählen:
- Name - die Hauptfigur trägt den Namen des Kindes
- Illustrationsstil - Cartoon, Aquarell oder warm und klassisch
- Geschichte - eine der Nikolausgeschichten oder Ihre eigene Idee
- Foto (optional) - damit ähnelt die Figur auch dem Kind
Das Ergebnis ist ein gedrucktes Hardcover-Bilderbuch, kein Nikolausbrief, sondern ein Buch zum Aufbewahren, das auch im nächsten Dezember wieder hervorgeholt wird.

Wann ein solches Buch nicht die beste Wahl ist
Ehrlich gesagt passt ein personalisiertes Buch nicht in jede Familie. Wenn der Nikolaustag bei Ihnen bewusst klein bleibt, mit Mandarine und Schokolade, kann ein gedrucktes Buch zu groß wirken. Dann ist es oft das schönere Weihnachtsgeschenk, zum Beispiel als Weihnachtsbuch mit dem Namen des Kindes. Auch ein selbst geschriebener Nikolausbrief, in dem der Nikolaus erzählt, was ihm am Kind im vergangenen Jahr gefallen hat, macht viel Freude und kostet nur etwas Zeit. Und wer lieber ein klassisches Bilderbuch über den heiligen Nikolaus aus der Buchhandlung schenkt, macht ebenfalls nichts falsch.
Wann für den 6. Dezember bestellen?
Der Nikolaustag fällt immer auf den 6. Dezember, die Stiefel stehen also am Abend davor. Das Buch ist in etwa einer halben Stunde gemacht, Druck und Versand dauern danach bis zu acht Werktage, und in der Adventszeit ist bei der Post mehr los. Bestellen Sie deshalb spätestens Mitte November, dann liegt es rechtzeitig bereit. Nehmen Sie sich vorher in Ruhe Zeit für die Vorschau: Sie sehen das ganze Buch, bevor etwas gedruckt wird.
Für mehr Ideen, nach Anlass, Alter oder Empfänger, finden Sie Anregungen in unserem Leitfaden für Kinderbuch-Geschenke. Und wer den Dezember gern mit Geschichten füllt, findet Ideen für die Tage vor dem Nikolaus in unserem Beitrag zum Adventskalender mit 24 Türchen.